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Wandern an der Goitzsche

Am Wochenende 25. August entschieden eine Kollegin/Freundin und ich mal wandern zu gehen. Doch wohin? Ich schlug die Goitzsche vor. Wir suchten uns einen 7 km langen Wanderweg aus dem Internet und fuhren los. 

Komoot Wanderweg Goitzsche Holzweißig

Am Parkplatz angekommen, gingen wir schnurstracks den erstbesten Weg entlang, der vom Parkplatz weg führte. Ich war felsenfest der Meinung, das sei der Wanderweg. Wir schauten extra noch einmal auf die Karte. Ja, hier ging´s lang.

Nachdem wir ca. 30 Minuten gelaufen waren, kam ein erstes Schild: Petersroda. Häh? Liegt das nicht am entgegengesetzten Ende? Oh Gott. Karte rausgeholt, nachgeschaut. Wieso liefen wir denn an Bahnschienen entlang? Dann hatte meine Freundin die Idee, doch per GPS auf dem Smartphone zu schauen, wo wir seien. Die Ernüchterung folgte zugleich. Wir hatten uns verlaufen, bzw. den völlig falschen Weg genommen. Der Parkplatz bestand aus zwei Teilen. Wir standen auf dem Hinteren, Kleinen. Der Weg begann jedoch vorn, am großen Parkplatz. Nun ja. Wir liefen querfeldein und nach einer Weile kamen dann die ersten Schilder. Doch auch hier waren wir unsicher. Wir standen an einer Kreuzung. Wo lang? Zum Glück hatte ich nun das tolle Tool des GPS Tracking entdeckt. Nach einer Stunde Umherirren hatten wir endlich den Strand vom Ludwigsee erreicht. Jetzt begann unsere Wanderung erst richtig. Zum Glück war es inzwischen herrlich geworden, was das Wetter angeht. Wir liefen bei bedecktem Himmel und Nieselregen los. Am Strand angekommen, waren die Wolken dramatisch, die Sonne schien, Stille, Schönheit. Toll!

Es war nun einfacher, den Weg zu finden. Nächster Halt waren die „Wächter der Goitzsche„. 

Fast hätten wir sie verpasst, die Exmoor-Ponys. Sie waren schüchtern und wollten nicht zu uns an den Zaun kommen…

Man merkte, dass man nicht jeden Tag wandert. So langsam ging es in die Beine…Wir verließen den „offiziellen“ Weg und gingen zur „Zöckeritzer Höhe“. Die Beschreibung „Höhe“ trifft hier voll in´s Schwarze. Mann, mann, mann, das war eine Steigung! Aber die Anstrengung war der Mühe wert! Man sah sogar den „Bitterfelder Bogen“ in der Ferne!

Die Nachmittagssonne stand inzwischen tief, was eine besonders tolle Lichtstimmung schaffte! Wir liefen völlig entspannt, aber mit schweren Beinen zurück zum Parkplatz.

Nun wollten wir uns ein tolles Abendessen gönnen, ein alkoholfreies Weizen, Kaffee, vielleicht ein Eis. Das volle Programm! Am großen Goitzsche-See angekommen, regnete es in Strömen. Wir stellten uns unter Bäume und warteten. Dennoch war  es überall voller Menschen. Wir ergatterten gerade noch den letzten Tisch in einem Restaurant, das eigentlich nicht unsere Wahl war. Die Vorspeisen klangen schon üppig genug. Wir genossen das Bier und die Vorspeise. Danach passte nicht mal mehr ein Eis rein. Es war außerdem empfindlich kühl geworden nach dem Regen. Aber – es war ein sehr schöner Tag! Wir sind zwar statt der 7,1 km am Ende 11,1 km gelaufen, aber wir fühlten uns super! Die Natur an der Goitzsche ist einfach wunderschön! Ich kann es nur Jedem zum Wandern oder Radfahren empfehlen!

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