Norderney

Eine Weiterbildung hat mich Mitte Februar 2017 auf die ostfriesische Insel Norderney gebracht. Die Ostsee ist mir wohlbekannt, doch die Nordsee habe ich noch nie besucht. Daher freute es mich umso mehr, einmal diese Insel zu erleben. Nun ja, Mitte Februar. Diese Jahreszeit löste Angst vor Sturm und Wellengang aus, denn ich musste ja eine Fähre besteigen. Leider wurde mir die Liebe zu Schiffen und Booten nicht in die Wiege gelegt und ich hatte entsprechend Respekt. Zu meiner großen Freude verlief die Fahrt sehr ruhig und ohne Komplikationen (was sicher auch den netten Gesprächen mit zwei meiner Seminarteilnehmerinnen zu verdanken war).

Zwei Stunden am Tag (bei Tageslicht) blieben mir täglich, um die Insel zu Fuß zu erkunden. Das ist nicht viel, wie sich schnell herausstellte. Der Ortskern Norderney befindet sich im westlichen Teil der Insel. 85 Prozent der Inselfläche gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und sind nahezu unbewohnt. Dennoch konnte ich täglich die Meeresluft und Schönheit der Insel genießen: bei Sturm, Kälte und Sonnenschein. Da ich Frühaufsteher bin, hatte ich das Glück, einen wunderschönen Morgenanbruch mitzuerleben. Diese Bilder sind in rosa getaucht.

Am Tag der Abreise hat sich das Wetter unserer Stimmung angepasst: grau und trüb. Die ersten 10-15 Minuten auf der Fähre waren dann auch ziemlich abenteuerlich. Doch auch das Schaukeln beruhigte sich und alles ging gut.

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